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Starterkulturen

Als Starterkulturen werden alle Arten von Mikroorganismen bezeichnet, die in der Herstellung von Milchprodukten eingesetzt werden. Hierzu zählen Milchsäurebakterien, Hefen und Pilze, die eine bestimmte Funktion bei der Milchverarbeitung auslösen, wie z. B. Säuerung, Dicklegung, Reifung oder Aromabildung.

Die jeweiligen Starterkulturen beeinflussen entscheidend die Konsistenz und den Geschmack des späteren Produkts und werden speziell zu diesem Zweck isoliert und gezüchtet.

Starterkulturen werden auch bei der Produktion anderer Lebensmittel, wie z. B. bei Rohwurst oder Brot eingesetzt.

 

Quelle:

  • Lexikon der Milch (1988), S. 360, Prof. Dr. Edmund Renner, München

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Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL)

Die Zuständigkeit für die Milchpolitik in Deutschland liegt beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). In Sachen Milchpolitik soll das Ministerium helfen, wirtschaftlich tragfähige...

Zahlen - Daten - Fakten

Wohin fließt die verarbeitete Milchmenge?

Export 50%
Lebensmittelhandel 35%

Industrie, Ernährungsgewerbe, Großverbraucher 15%

Quelle: ZMB, 2019
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