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Mastitis

Mastitis ist eine durch pathogene Mikroorganismen ausgelöste Eutererkrankung bei Milchkühen, die zu einer Reduktion der Milchmengenleistung und einer erhöhten Zellzahl in der Milch führt. Dies kann zu einer Kürzung des Auszahlungspreises für die Landwirte führen.

Zur Behandlung der Mastitis werden in der Regel Antibiotika eingesetzt, welche sich als sogenannte Hemmstoffe in der Milch wiederfinden. Diese Milch darf dann nicht mehr von den Molkereien zur Herstellung von Milch und Milchprodukten verwendet werden. Beim Einsatz von Antibiotika ist es daher sehr wichtig, dass nach Abschluss der Behandlung eine Wartezeit eingehalten wird, bevor die Milch wieder verwendet werden darf. Dies dauert in Durchschnitt ca. 5 Tage.

Zur Prävention von Mastitis sind eine wiederkäuergerechte Fütterung und Haltung, sowie die Einhaltung der Hygienevorschriften entscheidend.


Quellen:

  • Lexikon der Milch (1988), S. 228-231, Prof. Dr. Edmund Renner, München
  • Verordnung über die Güteprüfung und Bezahlung der Anlieferungsmilch (Milch-Güteverordnung)

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