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Cholesterin

Cholesterin kommt fast ausschließlich in tierischen Fetten vor und ist für die Bildung von Steroidhormonen, Gallensalzen und Vitamin D essentiell. Zudem ist es Bestandteil vieler zellulärer Membranen. Cholesterin wird in der Leber und in einigen Zellen des Verdauungstrakts hergestellt, dabei hängt die hergestellte Menge bei normaler Stoffwechsellage einerseits vom Bedarf, andererseits von der Nahrungszufuhr ab. Um die Zellen mit Cholesterin, welches fettlöslich und wasserunlöslich ist, über das Blut versorgen zu können, wird es für den Transport an Lipoproteine (Chylomikronen, VLDL, IDL, LDL, HDL und Lipoprotein a) gebunden.

Eine Metaanalyse legt nahe, dass Milchfrischprodukte bei gesunden Menschen Fettstoffwechsel-Parameter nicht nachteilig verändern, unabhängig davon, ob es sich um fettarme oder fettreiche Produkte handelte.

Die Ergebnisse zweier weiterer Metaanalysen zeigen, dass fermentierte Milchprodukte (Probiotika) die Plasmakonzentrationen von Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin sogar senken.

Quellen:
  • Ernährungsmedizin (3. Auflage von 2004), S. 77, Biesalski et al., Stuttgart
  • Ernährungs Umschau Nr. 1/2017

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