Die Veränderungen der politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirken sich auf den Wettbewerb am Milchmarkt aus. Trotz Veränderungen in der EU und am Weltmarkt kann Deutschland seine starke Stellung im internationalen Wettbewerb behaupten.
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Erneut demonstrieren in diesen Tagen deutsche Milchviehhalter, um auf die niedrigen Marktpreise für den von ihnen erzeugten Rohstoff Milch hinzuweisen. Auch in anderen europäischen Ländern wird in den nächsten Wochen mit Protestaktionen von Milcherzeugern zu rechnen sein.
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Die nationalen Einflussmöglichkeiten auf die Agrarpolitik im Allgemeinen und die Milchpolitik im Besonderen sind durch die weitgehenden EU-Zuständigkeiten begrenzt. Dennoch hat die Bundesrepublik Deutschland Mittel und Wege, um die nationale Milchpolitik zu gestalten.
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Die EU-Milchpolitik hat starke Auswirkungen auch auf deutsche Milchproduzenten, -verarbeiter und -konsumenten. Die EU beeinflusst die Milchpolitik z.B. über die Milchquote oder über Zahlungen an die Landwirte.
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Die EU denkt darüber nach, die Milchquotenregelung nach dem 31. März 2015 ganz aufzugeben. Ab dem 1. April 2015 dürften die Landwirte somit wieder so viel Milch produzieren, wie sie wollen – allerdings müssten sie es auch schaffen, ihre Milchmengen auf dem dann vollkommen freien und von keinen staatlichen Eingriffen beeinflussten Markt zu verkaufen.
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Zuviel Milch! - Da die Europäische Gemeinschaft (EG) Jahre lang überschüssige Milch und Butter aufkaufte und dafür viel Geld ausgeben musste, führte die EG im Jahr 1984 schließlich eine Obergrenze der Milchproduktion innerhalb EG ein, die sogenannte Milchquote.
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Die Überproduktion im Milchsektor hatte zur Folge, dass die öffentliche Hand im großen Stil Milch und Butter aufkaufte und einlagerte, um den Preis auf dem Markt zu stützen. Doch dies wurde rasch sehr teuer.
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An der Milchbörse wird nicht, wie der Name vorzugeben scheint, mit Milch gehandelt, sondern mit der sogenannten Milchquote. Unter "Milchquote" versteht man das Kontingent bzw. die Menge der Milch, die ein Milcherzeuger produzieren darf. Diese Milchquoten werden ähnlich wie Aktien und Wertpapiere gekauft und verkauft, denn sie sind eine Menge Geld wert...
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Das Genusstauglichkeitskennzeichen, neuerdings Identitätskennzeichen genannt, ist ein EU-weit einheitliches Symbol auf Verpackungen von Lebensmitteln tierischer Herkunft und ist somit auf allen Verpackungen von Milchprodukten zu finden.