Angesichts der momentanen Lage auf dem Milchmarkt hat die EU-Kommission sich entschieden, kurzfristig marktstützende Maßnahmen für den EU-Milchmarkt einzuführen. Der Entschluss geht auf die stark gesunkenen Milchpreise auf dem Weltmarkt zurück.
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Wirtschaftlich aufstrebende Staaten wie China und Russland haben einen rasch ansteigenden Bedarf an Lebensmitteln, allem voran an Grundnahrungsmitteln wie Milch und Milchprodukten. Da der wachsende Bedarf nicht aus eigener Produktion gedeckt werden kann, werden Milch und Milchprodukte in steigendem Maße aus anderen Ländern importiert.
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Europäische Milch bleibt größtenteils in Europa: Ein überwiegender Anteil des Außenhandels der einzelnen nationalen Milchmärkte der Europäischen Union (EU) besteht aus Import/Export-Geschäften mit anderen Staaten der EU.
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Der Außenhandel mit Milchprodukten hat für die deutsche Milchwirtschaft einen zunehmend hohen Stellenwert. Inzwischen entspricht die Ausfuhr von Milchprodukten aus Deutschland fast 45 Prozent der Milchmenge, die in Deutschland produziert wird. Enge Handelsbeziehungen sowohl im Export als auch beim Import bestehen vor allem – aber nicht nur – mit anderen EU-Staaten.
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Die EU-Milchpolitik hat starke Auswirkungen auch auf deutsche Milchproduzenten, -verarbeiter und -konsumenten. Die EU beeinflusst die Milchpolitik z.B. über die Milchquote oder über Zahlungen an die Landwirte.
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Zuviel Milch! - Da die Europäische Gemeinschaft (EG) Jahre lang überschüssige Milch und Butter aufkaufte und dafür viel Geld ausgeben musste, führte die EG im Jahr 1984 schließlich eine Obergrenze der Milchproduktion innerhalb EG ein, die sogenannte Milchquote.
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Speisequark ist nicht gereifter Käse, der durch die Zugabe von Milchsäurebakterien gesäuert wird. Ebenfalls erhältlich sind Fruchtquark und Gewürzquark. Zunächst stellt man aus Magermilch Magerquark her (bis 10 Prozent...