Die Reduzierung der garantierten Preise für landwirtschaftliche Erzeugnisse im Zuge der Liberalisierung der Agrarmärkte führte auch zu Preisrückgängen bei Milchprodukten. Um die dadurch sinkenden Preise für die Milcherzeuger teilweise auszugleichen und die Stabilität der landwirtschaftlichen Einkommen zu gewährleisten, wurden eine direkte Zahlung an die Landwirte, die Milchprämie, eingeführt.
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Die deutschen Milchviehhalter machen regelmäßig auf die niedrigen Marktpreise für den von ihnen erzeugten Rohstoff Milch aufmerksam. Auch in anderen europäischen Ländern ist dies der Fall.
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Erneut demonstrieren in diesen Tagen deutsche Milchviehhalter, um auf die niedrigen Marktpreise für den von ihnen erzeugten Rohstoff Milch hinzuweisen. Auch in anderen europäischen Ländern wird in den nächsten Wochen mit Protestaktionen von Milchbauern zu rechnen sein.
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Warum sind die Preise für Milch und Milchprodukte in den einzelnen Ländern der EU so unterschiedlich? Wie und warum werden die Preise durch politische Entscheidungen in der EU beeinflusst? Und welche Bedeutung hatten in jüngster Zeit die Entwicklungen auf dem Weltmarkt für die Milchpreise in der EU?
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Zuviel Milch! - Da die Europäische Gemeinschaft (EG) Jahre lang überschüssige Milch und Butter aufkaufte und dafür viel Geld ausgeben musste, führte die EG im Jahr 1984 schließlich eine Obergrenze der Milchproduktion innerhalb EG ein, die sogenannte Milchquote.
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Die sprichwörtlichen Milchseen und Butterberge entstanden in den frühen 1980er Jahren. Damals produzierten die Bauern immer mehr Milch und Butter, weil die EU die Mengen, die diese nicht auf dem freien Markt verkaufen konnten, zum...