Der Außenhandel mit Milchprodukten hat für die deutsche Milchwirtschaft einen zunehmend hohen Stellenwert. Inzwischen entspricht die Ausfuhr von Milchprodukten aus Deutschland fast 45 Prozent der Milchmenge, die in Deutschland produziert wird. Enge Handelsbeziehungen sowohl im Export als auch beim Import bestehen vor allem – aber nicht nur – mit anderen EU-Staaten.
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Warum sind die Preise für Milch und Milchprodukte in den einzelnen Ländern der EU so unterschiedlich? Wie und warum werden die Preise durch politische Entscheidungen in der EU beeinflusst? Und welche Bedeutung hatten in jüngster Zeit die Entwicklungen auf dem Weltmarkt für die Milchpreise in der EU?
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Europäische Milch bleibt größtenteils in Europa: Ein überwiegender Anteil des Außenhandels der einzelnen nationalen Milchmärkte der Europäischen Union (EU) besteht aus Import/Export-Geschäften mit anderen Staaten der EU.
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Die immer engeren Handelsbeziehungen zwischen den einzelnen Weltmärkten haben zur Folge, dass die Entwicklung des Milchpreises auf dem Weltmarkt einen immer größeren Einfluss auf die Entwicklung des Milchpreises auf den nationalen Märkten hat.
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Wirtschaftlich aufstrebende Staaten wie China und Russland haben einen rasch ansteigenden Bedarf an Lebensmitteln, allem voran an Grundnahrungsmitteln wie Milch und Milchprodukten. Da der wachsende Bedarf nicht aus eigener Produktion gedeckt werden kann, werden Milch und Milchprodukte in steigendem Maße aus anderen Ländern importiert.
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Trotz international steigender Preise sind Lebensmittel in Deutschland im Vergleich mit den übrigen Ländern der Europäischen Union (EU) noch immer ausgesprochen günstig.
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Als Föderalstaat sind in Deutschland die Aufgaben und Zuständigkeitsbereiche des Bundes und der Länder getrennt. In manchen Bereichen wirkt jedoch der Bund bei der Aufgabenerfüllung der Länder mit, damit es in ganz...